Bunt, vielfältig und divers: Das Hörder Brückenfest
Das Orchester der Gesamtschule Gartenstadt unterhielt die Gäste des Brückenfestes.
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Freude über Aktion "Tatendrang" und Spende der Sparkasse
Freude über Aktion "Tatendrang" und Spende der Sparkasse Dortmund
Mit Schmackes werden die Spaten in den Gartenboden des LWL-Wohnhauses am Phönixsee gestochen. Motivierte Mitarbeiterinnen der Sparkasse Dortmund graben hier zusammen mit LWL-Mitarbeitenden rechteckige Löcher in den Boden. Im Rahmen der Aktion "Tatendrang" des Vereins Dortmunder Tatendrang entsteht hier ein Barfußpfad für Menschen mit unterschiedlichen kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen, die in dem oWohnhaus des LWL-Wohnverbunds Dortmund leben. Auch eine Wildblumenwiese soll hier durch das Projekt entstehen.
Der Aktionstag "Tatendrang" soll Unternehmen und soziale Einrichtungen zusammenbringen. Die Unternehmen, in diesem Fall die Sparkasse Dortmund, stellen Mitarbeitende und Geldmittel zur Verfügung, um die eingereichten und ausgewählten Projekte umzusetzen. Die Idee, sich bei der Aktion zu bewerben, hatte Teamleiterin Svenja Magiera. Ideen dazu, was genau gemacht werden sollte, wurden indes mit allen besprochen, also vor allem mit den Nutzerinnen und Nutzern des Wohnhauses - so werden diejenigen Menschen genannt, die in dem Wohnhaus leben und dessen Angebote nutzen. "Unsere Nutzerinnen und Nutzer haben sich etwas mit Bezug zur Natur gewünscht", erklärt Magiera. Dabei sei dann die Idee mit dem Barfußpfad auf dem Gartengelände und der Wildblumenwiese aufgekommen.
Die Stimmung bei der Aktion ist bestens. Vereinzelt kommen auch die Nutzerinnen und Nutzer vorbei, um sich selbst ein Bild zu machen. Einer der Nutzer sagt vorfreudig, dass er den Pfad gern als Erster ausprobieren möchte. An den Fenstern sieht man immer wieder neugierige Gesichter, die in den Garten schauen. Und auch die Sparkassen-Mitarbeiterinnen sind bester Dinge: "Ich hätte gar nicht gedacht, dass ich so ein Loch gegraben bekomme", sagt eine von ihnen stolz.
Jahreszeitbedingt soll die Wildblumenwiese erst im Frühjahr angelegt werden. Der Barfußpfad wird in den nächsten Wochen unter Mithilfe der Nutzerinnen und Nutzer den letzten Schliff bekommen. Dass der dann fertige Pfad gut genutzt wird, daran zweifelt vom LWL-Team und von der Sparkasse niemand.
Leckere Marmeladen, prächtige Pflanzen und viel Selbstgemachtes zum Verschenken oder Behalten gab es beim Frühlingsfest des Zentrums für Tagesstruktur, Rehabilitation und Orientierung (kurz: ZenTRO) des LWL-Wohnverbunds Dortmund. Bei bestem Wetter kamen zahlreiche Gäste und Mitarbeitende in der Gärtnerei des Wohnverbunds an der Allerstraße vorbei, um durch die Waren zu stöbern und eine Bratwurst oder Waffel zu genießen.
Das Frühlingsfest ist mittlerweile gute Tradition. "Wir kriegen viel positive Rückmeldungen und wachsen auch jedes Jahr", freut sich Anja Aust, Teamleiterin des ZenTRO. Das Fest werde jährlich von den ZenTRO-Mitarbeitenden gemeinsam mit den Nutzerinnen und Nutzern, darunter Menschen mit Depressionen, Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und anderen kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen, gestaltet. Viele der angebotenen Produkte sind aus eigener Herstellung: darunter ausgefallene Schmuckartikel, Taschen und Deko-Objekte.
Das ZenTRO des LWL-Wohnverbunds Dortmund bietet Menschen mit unterschiedlichen kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen die Möglichkeit, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen und ihrem Tag Struktur zu geben. Dabei kommen verschiedene Therapieformen wie zum Beispiel die Ergotherapie oder die Kunsttherapie zum Einsatz. Zum ZenTRO gehören 25 Mitarbeitende, die etwa 180 Nutzerinnen und Nutzern tagesstrukturierende Maßnahmen anbieten.
Das Hörder Brückenfest zeigte sich in diesem Jahr international, bunt und divers. Brücken bauen, das verstehen die Menschen in diesem Stadtteil. Am Fest beteiligten sich zahlreiche Gruppen und Verbände unterschiedlicher Nationen. Auch viele Dortmunder Organisationen waren vertreten.
Brücken baut auch das ZenTRO des LWL-Wohnverbundes. Es schafft für Menschen in psychischen Krisen und für Menschen mit einer psychischen Behinderung Brücken zurück ins Leben. Der Stand mit Produkten aus der Ergotherapie war den ganzen Tag über gut frequentiert. Kinder versuchten sich am Glücksrad. Holz- und Papierarbeiten waren begehrt. In diesem Jahr stellte des ZenTro zudem Kräuter und Pflanzen aus eigener Produktion vor.
Die Beschäftigten des LWL-Wohnverbundes konnten zudem in persönlichen Gesprächen über die Arbeit im ZenTRO berichten. So war das diesjährige Brückenfest bei strahlendem Sonnenschein ein Vergnügen für Besucherinnen und Besucher und auch für alle Menschen aus dem ZenTRO.
Das Orchester der Gesamtschule Gartenstadt unterhielt die Gäste des Brückenfestes.
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