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Aktuelles

Neues aus dem Wohnverbund können Sie auf dieser Seite lesen.

Das Team des Wolfgang Leonhardt-Hauses im fröhlichen Geburtstagsoutfit

Wolfgang Leonhardt wird 10 Jahre alt

Mit einem Grillfest und in bunten Verkleidungen haben die Mitarbeitenden des Wolfgang-Leonhardt-Hauses zusammen mit den 24 Bewohnerinnen und Bewohnern den zehnjährigen Geburtstag der Einrichtung gefeiert.

Das Haus in Dortmund-Apleckbeck ist eine Wohneinrichtung des LWL-Wohnverbundes für Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung oder geistigen Behinderung nicht alleine leben können. Einer der Leitsätze ist: "Zuhause sein heißt auch, sich beschützt und verstanden zu fühlen." So gibt es viele Gemeinschaftsaktivitäten und andere Angebote, die dabei helfen, den Tag zu strukturieren. Bewohnerinnen und Bewohner können, wenn es ihnen möglich ist, nach einiger Zeit einen Schritt in die Selbständigkeit wagen und in eine betreute offene Wohngemeinschaft umziehen. Es gibtUnterstützung bei der Wiedereingliederung sowie im Alltag. Im Wolfgang-Leonhardt-Haus arbeiten unterschiedliche Berufsgruppen in einem multiprofessionellen Team: U. a. Heilerziehungspfleger, Arbeitserzieher, Sozialarbeiter, Ergotherapeuten, Familien- und Altenpfleger.

Martin Schirra, Teamleiter: „Wir freuen uns, den Bewohnerinnen und Bewohnern trotz ihrer Einschränkungen viele Entwicklungsmöglichkeiten bieten zu können, die sie in der Regel auch gerne nutzen. Unser Grillfest zum Jubiläum hat allen Spaß gemacht und mir nochmal gezeigt, dass wir eine gute Gemeinschaft sind.“

Das Haus wurde nach einem der früheren Ärztlichen Direktoren der LWL-Klinik Dortmund, Wolfgang Leonhardt, benannt, der sich sehr engagiert für chronisch psychisch kranke Patientinnen und Patienten eingesetzt hat.

(LWL/Herstell): Bärbel Bajohr, Svenja Magiera, Anna Burrichter und Yuliya Arashkevych mit einem kleinen Bruchteil der von ihnen gesammelten Spenden.

Spendenaktion für die Ukraine

Beschäftigte des LWL-Wohnverbundes Dortmund organisieren Spendenaktion für die Ukraine

Da eine Mitarbeiterin von der Situation in der Ukraine selbst betroffen ist, entschloss sich das Team des LWL-Wohnhauses am Phönixsee dazu, Spenden zu sammeln. Hauswirtschafterin Yuliya Arashkevych kam 2009 aus der Ukraine und steht in ständigem Kontakt mit ihren Eltern im Süden des Landes.

Nach einer Rundmail an alle anderen LWL-Wohnverbunds-Einrichtungen in Dortmund sowie an die Kolleginnen und Kollegen der LWL-Klinik Dortmund kamen innerhalb von drei Tagen Spenden für mehrere LKW-Ladungen zusammen. Heilerziehungspflegerin Anna Burrichter: „Hier wurden Schlafsäcke und Isomatten, Verbandszeug, Kleidung, Hygieneartikel, Medikamente und vieles mehr abgegeben. Es hat sogar jemand daran gedacht, dass Rucksäcke eine sehr praktische Spende wären.“ Inzwischen sind die ersten Transporter schon auf dem Weg. Organisiert von Yuliya Arashkevych und vielen ihrer Freunde und Bekannten in Dortmund und in der Ukraine.

Die Spendenaktion jetztist inzwischen abgeschlossen. 

Die engagierten Kolleginnen und Kollegen haben jetzt genug Spenden gesammelt. Nun geht es darum, diese gut organisiert nach Polen zu bringen, wo sie von Ukrainischen Partner abgeholt werden.

(Foto: LWL/Herstell): Bärbel Bajohr, Svenja Magiera, Anna Burrichter und Yuliya Arashkevych mit einem kleinen Bruchteil der von ihnen gesammelten Spenden.

Bewohner:innen des Blauen Hauses bekommen Fußballtrikots geschenkt.

Geschenke für die Fans im Blauen Haus

Auch in diesem Jahr ließ es sich der VfL-Hörde nicht nehmen, seine Fans im Blauen Haus zu beschenken.

Schon seit einigen Jahren besteht zwischen den Bewohner:innen des Blauen Hauses und dem VfL-Hörde eine Freundschaft. In unregelmäßigen Abständen lassen sich die Fans im Goystadion sehen, um "ihre Mannschaft" zu unterstützen. In Corona-Zeiten mussten diese Besuche leider ausfallen.

Gerd Martinschledde, und Trainer  Lukas Lakoma, vom Hörder Fußballverein, erneuerten jetzt die Freundschaft und überbrachten den Bewohner:innen Trikots in den Farben des VfL, welche zudem mit dem LWL-Logo versehen sind. Mit großer Freude wurden diese entgegen genommen. Auf baldige Besuche im Stadion, nach der Pandemie, freuen sich Fans und Fußballspieler.

Besucher und Besucherinnen der Tagesstätte gruppieren sich um ein selbst gemaltes Blumenbild zum 20-jährigem Jubiläum.

LWL-Tagesstätte Brackel feiert 20. Geburtstag

Die LWL-Tagesstätte Brackel bietet psychisch beeinträchtigten Menschen seit 20 Jahren Hilfestellungen, um ein weitgehend selbständiges Leben zu führen. In der Einrichtung des LWL-Wohnverbundes wurde jetzt Geburtstag gefeiert, denn im September 2001 öffnete die Tagesstätte zum ersten Mal ihre Türen

Zum Jubiläum hat das Team der Tagesstätte seine Nutzerinnen und Nutzer überrascht. Ein abwechslungsreiches und corona-konformes Unterhaltungsprogramm sollte Freude bereiten, und das ist gelungen: Es gab eine gemeinsame Mal-Aktion, bei der am Ende ein Geburtstags-Gemälde entstanden ist; das Glücksrad bescherte kleine Gewinne und eine Schnitzeljagd brachte alle in Bewegung. Natürlich genossen dann Nutzer:innen und Betreuungsteam die riesige Geburtstagstorte aus Marzipan. 

 Wer die LWL-Tagesstätte Brackel besucht, lebt in seinem eigenen Haushalt, braucht aber darüber hinaus Unterstützung in der Strukturierung des Alltags. Den Nutzer:innen, Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, hilft dieses stabilisierende Gerüst dabei, kreativ, aktiv und selbstständig zu sein und in der Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen. Manche von ihnen kommen schon seit Jahren – täglich von 8 bis 16 Uhr. Hier haben sie ihre Freund:innen und ihre Aufgaben, sie tragen Verantwortung. 

ZenTRO produziert Wimpel für Abiturient:innen

110 Fahnen sollten für die Schüler:innen der Geschwister Scholl Gesamtschule in Dortmund- Brackel im Zentrum für Tagesstruktur, Rehabilitation und Orientierung im Stadtteil Hörde hergestellt werden.

Der Corona konforme Schriftzug „Mit Abstand bester Jahrgang“ sollte sich gemeinsam mit der Rose, das Symbol der Schule, auf den Stoffen wiederfinden.

Gleich mehrere Gruppen des ZenTRO arbeiteten Hand in Hand und auf Hochtouren an der Produktion der kleinen Wimpel mit.

In der Nähwerkstatt wurden die Textilien zugeschnitten und vernäht. Die Holzwerkstatt hatte die Aufgabe, kleine Bambusstangen, die als Aufhängung dienen sollten, zu zusägen und die Kanten anschließend glatt zu schleifen. Im Bürotraining und Druckbereich wurden die Schriften mit Hilfe eines Digitalplotters auf die Fähnchen aufgetragen.

Mehrere Wochen hat es gedauert, bis alle 110 Wimpel fertig waren. Eine anspruchsvolle, aber gleichzeitig auch abwechslungsreiche Projektarbeit, so die Mitarbeiter:innen des Tagesstruktur- Teams.

Die Stufenleiterin und Beratungslehrerin der GSG, Claudia Schlierkamp, freute sich, die Fahnen im ZenTRO in Empfang nehmen zu können. Als kleines Dankeschön bekamen die Mitarbeitenden, die dafür sorgten, dass der Abgabetermin eingehalten werden konnte, eine weiße Rose.

Gemeinsam mit den Abschlusszeugnissen wurden die Wimpel am 25.06.2021 feierlich in der Sporthalle der Schule als Geschenk an die Abiturient:innen übergeben.

Nutzer und Betreuende haben sich zu einem Gruppenfoto formiert. Aller Personen tragen Corona Masken.

Auch in Corona-Zeiten LWL-Tagesstätte Brackel stabilisiert Menschen mit psychischen Erkrankungen

Dortmund (lwl). In der LWL-Tagesstätte Brackel übernehmen die Nutzer:innen selbst Verantwortung: für die Einkäufe und die Zubereitung des Essens, für die Gestaltung der Freizeit, sogar für den Hausputz. In der Corona-Zeit ist das anders, denn beispielsweise gemeinsame Mahlzeiten sind nicht möglich. Und doch schafft es das fünfköpfige Team, den Nutzer:innen eine Tagesstruktur vorzugeben, die für ihr Wohlbefinden so wichtig ist.

Wer die LWL-Tagesstätte Brackel besucht, lebt in seinem eigenen Haushalt, braucht aber darüber hinaus Unterstützung in der Strukturierung des Alltags. Den Nutzer:innen, Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, hilft dieses stabilisierende Gerüst dabei, kreativ, aktiv und selbstständig zu werden und in der Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen. Manche von ihnen kommen schon seit Jahren - täglich von 8 bis 16 Uhr. Hier haben sie ihre Freund:innen und ihre Aufgaben. "Das ist ihr Leben", da ist sich das Team um Soziologin Sabrina Herting, die Tagesstätten-Leiterin, einig.

Da, wo ansonsten gemeinsam Einkaufslisten geschrieben werden und gekocht wird, sieht der Alltag in Corona-Zeiten anders aus: Die 25 Nutzer:innen besuchen die Einrichtung aktuell in zwei Gruppen - eine vormittags, eine nachmittags.

In der gemeinsamen Zeit haben die Männer und Frauen weit weniger Aufgaben als sonst, dafür werden viele Gespräche geführt, es wird gebastelt und gespielt, Spiele mit Abstand: "Stadt-Land-Fluss" und Bingo zum Beispiel. "Die Nutzer:innen vermissen den gewohnten Alltag schon sehr", sagt Ökotrophologin Tanja Krüger, die sonst die Kochgruppe anleitet. "Aber so ist es besser als in den zwei Monaten, als für alle tagesstrukturierenden Einrichtungen Betretungsverbote ausgesprochen wurden. Das hatte zur Folge, dass wir auch die Tagesstätte schließen mussten."

"Für die Nutzer:innen war es eine schwere Zeit, weil ihr Alltag plötzlich nicht mehr strukturiert war und die sozialen Kontakte in der Tagesstätte weggefallen sind", sagt Heilerziehungspfleger Christian Wulfert. Jetzt hoffen alle, dass der Normalbetrieb bald wieder losgeht: Mit Holzwerkstatt, Kreativschmiede, Ausflügen und dem gemeinsamen Kochen und Essen. 

Ein junger Mann kutschiert eine Frau in einem Spezialfahrrad mit Mitfahrersitz

Neues Angebot in der Tagesstruktur

Mobil sein und sich in der Natur bewegen

Die Bewohner und Nutzer der Wohn- und Beschäftigungseinrichtungen des LWL-Wohnverbundes  freuen sich über die Anschaffung eines neuen Fahrrads. Das Spezial-Elektrorad ermöglicht ihnen kleine Radtouren mit einer Begleitperson. Auf einem bequemen Sitz und mit einem 4-Punkt-Sicherheitsgurt gesichert, können so auch Menschen mit erheblichen körperlichen bzw. geistigen Einschränkungen ihren Aktionsradius erweitern und Eindrücke außerhalb der Einrichtungen sammeln. Da der LWL-Wohnverbund Dortmund über weitere verkehrstaugliche Fahrräder verfügt, sind Kleingruppenausflüge zum Phoenix-See, Rombergpark und in die nähere Umgebung geplant.
Gewartet wird das moderne Bike im LWL-ZenTRO, dem "Zentrum für Tagesstruktur, Rehabilitation und Orientierung" in Dortmund-Hörde.
 

Foto: Heilerziehungspfleger Oliver Schoop testet das neue Fahrrad mit Stephanie Linde(Mitarbeiterin Tagesstruktur)

Zwei Frauen mit Corona Schutzmaske halten mehrere Seifenpäckchen zum Verkauf an.

Selbstgemachte Seife aus der LWL-Tagesstätte Brackel gibt´s im Unverpackt-Laden

Die Nutzerinnen und Nutzer der LWL-Tagestätte Brackel sind schon seit langem kreativ: Die Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen betätigen sich künstlerisch, stricken und nähen, mischen Badezusätze, gießen Seife u.v.m.

Die außergewöhnlichen Seifen, wie Lavendel- und Rosenblütenseife, verkauft jetzt auch der Unverpackt-Laden „Frau Lose“ an der Rheinischen Straße. Für das Lebensmittelgeschäft, in dem Nachhaltigkeit großgeschrieben und Plastikmüll vermieden wird, haben die Besucher der Tagesstätte bei der Herstellung extra auf die Verwendung von Kokosöl verzichtet, da dies aus weit entfernten Ländern importiert wird und so lange umweltschädliche Lieferwege nötig sind. “Wir haben da experimentiert und sind kreativ geworden, um auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Es ist uns gut gelungen. Wir verwenden jetzt andere, heimische Öle“, so die Kreativtherapeutin der LWL-Tagesstätte Brackel, Carmen Obermeier. Hannah Lose vom Unverpackt-Laden freut sich, die Seifen als nachhaltige und regionale Produkte in ihrem vielfältigen Sortiment anbieten zu können. 

 

Fotos (LWL/Herstell): 

- Hannah Fischer vom Unverpackt-Laden (l.) und ihre „Lieferantin“ Carmen Obermeier, Kreativtherapeutin in der LWL-Tagesstätte Brackel, mit den beliebten Seifen-Kreationen.

Mehrer Männer und eine Frau mit roten Pullover bekleidet stehen vor einer Haustür. Aller tragen Gesichtsmasken

Weihnachtsbesuch von Fußballern

Die Fußballer des VfL-Hörde ließen es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, ihre Freunde und Fans im Blauen Haus zu besuchen. Wie schon seit mehreren Jahren beschenken die Sportlerinnnen und Sportler die Bewohnerinnen und Bewohner des Blauen Hauses vor Weihnachten. Schon Zweimal konnten die Fans und Freunde des Vereins Spiele des VfL besuchen. Leider war es coronabedingt in diesem Jahr nicht möglich, die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Wohnzimmer aufzusuchen. Der persönliche Plausch miteineinader musste daher ausfallen. "Das wird im nächsten Jahr sicher nachgeholt" so die VfLer. Und darauf freuen sich alle im Blauen Haus.

Ein Virus grafisch dargestellt.

Aktuelles zur Corona-Pandemie

Sicherheit in Pandemie Zeiten

Die Sicherheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner liegt uns, besonders in Pandemiezeiten, sehr am Herzen. Nahezu alle Bewohner und Bewohnerinnen sind geimpft, ebenso die Beschäftigten der Einrichtungen. Alle betreuenden Personen werden regelmäßig getestet. Wir bitten bei einem Besuch unserer Einrichtungen eine aktuelle Testbescheinigung vorzulegen. Selbstverständlich können Sie sich auch im jeweiligen Wohnhaus testen lassen.